Stand der Technik

Wendelfahrtreppen (noch) ein Mythos

 

 

Bereits seit Beginn des zwanzigsten Jahrhundert wurden viele Versuche gestartet, um ein ausführbares Konzept für Wendelfahrtreppen zu entwickeln. Jedoch ohne großen Erfolg.

Bis jetzt sind Wendelfahrtreppen ein mechanischer Mythos.

 

 

 

Nach dem heutigen Stand der Technik sind unterschiedliche Ausführungen von Fahrtreppen bekannt. Das grundsätzliche Prinzip besteht darin, dass ein Antrieb eine flexible Kette von gegeneinander verschiebbaren Stufen endlos um zwei Rollen an beiden Enden der Rolltreppe dreht. Während bei einer von unten nach oben verlaufenden Rolltreppe die oberen sichtbaren Stufen von unten nach oben verlaufen werden sie in einem darunterliegenden, nicht sichtbaren Bereich wieder von oben nach unten transportiert.

 

Bereits seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es Bestrebungen, solche Roll- bzw. Fahrtreppen wendelförmig auszuführen, was gegenüber in linearer Richtung verlaufenden Fahrtreppen bei manchen Gebäuden einen deutlichen Platzvorteil mit sich bringen könnte.

 

Die spiralförmige Rolltreppe von Mitsubishi, seit 1985 auf dem öffentlichen Markt, ist ein solches Beispiel. Durch die Krümmung dieser Wendel- bzw Kurvenfahrtreppen muss sich die außenliegende Seite einer Stufe relativ zur inneren Seite schneller bewegen. Dies wird meist durch größere Räder an der weiter außenliegenden Seite gelöst. Aufgrund der unterschiedlichen Belastungen der Innen- und Außenseite sind Verschleiß und dadurch auch die Anfälligkeit dieser Wendel- bzw. Kurvenfahrtreppen sehr hoch. Zudem schlägt sich die Komplexität der Fahrtreppe im Preis und Gewicht nieder.Mit einem Wenderadius von 6,6m ermöglicht die Wendelrolltreppe auch keine Platzersparnis . Aus diesen Gründen konnten sich derartige Fahrtreppen bislang nicht durchsetzen und wurden lediglich als Prestigeobjekte gebaut.

 

Bisher wurden weltweit lediglich ca. 100 derartige Fahrtreppen verkauft.